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Léon Berben wurde 1970 in Heerlen
(Niederlande) geboren, wohnt aber seit mehreren Jahren in
Köln.
Er studierte in Den Haag (Koninklijk Conservatorium) und
Amsterdam (Sweelinck Conservatorium) bei Rienk Jiskoot,
Bob van Asperen, Ton Koopman und Gustav Leonhardt Cembalo
und Orgel, und schloss sein Studium mit dem Solisten-Diplom
ab.
Seit März 2000 war er Cembalist von Musica Antiqua Köln
(Reinhard Goebel). In dieser Eigenschaft gastierte er in
Europa, Asien, Nord-, und Südamerika und spielte CDs für
Deutsche Grammophon / Archiv Produktion ein. Ende
November 2006 löste sich Musica Antiqua Köln auf;
Léon Berben hat sich seitdem in seiner Arbeit neben der
Kammermusik insbesondere dem Solo- Repertoire gewidmet.
Léon Berben gibt Solokonzerte auf Cembalo und Orgel. Seine
Solo CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali -
hauptsächlich für die Label Ramée und Aeolus
- wurden in der Presse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet,
u.a. mit dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik
und dem »Choc« von Le Monde de la
Musique.
Neben seiner Tätigkeit als ausübender Musiker beschäftigt
er sich auch mit Musikgeschichte und -theorie, veröffentlicht
u.a. Artikel zur historischen Aufführungspraxis und zeichnet
als Co-Autor für Die Musik in Geschichte und Gegenwart.
Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1750,
wobei sein Hauptinteresse der deutschen Musik, den Virginalisten
und Sweelinck gilt.
Er besitzt und spielt zwei Cembali von Willem Kroesbergen
(nach Couchet und Stephanini) und ein Cembalo von Keith
Hill (nach Zell).
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